15. September 2009

Sommer 09


Alles hat ein Ende. Dies war ein wunderschöner Sommer in der Schweiz. Das Wetter hat sich gut gehalten. Nebst den vielen Trainings im Strämu bin ich oft auf dem Bike anzutreffen gewesen.
Hier bei Tom Zahnd in Noflen, einem der schönsten Wohnorten in der Gegend. www.thomaszahnd.ch
Auf dem Bild rechts sind wir auf dem Weg zum Gurnigel mit Zach, Bill, Ramon, Tom und Simon Zahnd.

31. August 2009

S2 in Langnau

Bei herrlichem Herbstwetter fand der S2 Challenge in Langnau statt. Kurz nach der offiziellen Anmeldefrist habe ich mich zu diesem Wettkampf entschlossen. Einmal etwas Anderes, war mein Motto.



Die 350m wurden mit Neopren im Freibad von Langnau geschwommen. Kurz aber schmerzlos. Nach einer längeren Pause ging es auf die 22km lange Inlinestrecke. Anfangs fühlte ich mich noch nicht so wohl, Jahre war es her seit ich diese Dinger unter den Füssen trug. Nach halber Strecke bekam in richtig Spass, immer wieder konnte ich einem "Züglein" anhängen, dann hiess es den Rhythmus des Vordermannes übernehmen. Nach gut 3/4 h wechselte ich aufs Rennvelo. Wer noch nicht weiss, dass das Emmental guppiert ist, dem sei es hiermit gesagt. Die Rhythmenwechel machten mir doch etwas zu schaffen. Das Windschattenfahren war toll, es war an diesem Triathlon gestattet.



Der Lauf führte der Sense entlang über Stock und Stein, in 18km wurden 420 Höhenmeter zurückgelegt. Auch das fühlt sich anderest an als einen Halbmarathon zu rennen.



Zu Guter letzt wechselten wir aufs Mountainbike. Nach einem kurzen Umweg ins Dorf Schwarzenburg fand auch ich den Weg und merkte, was die Biker so Tag täglich machen, rauf und runter, nur keinen Meter flach.



Zu grossem Dank bin ich meinem Betreuer Adrian Bitterli verpflichtet, er hat mitgeholfen, mich aufs oberste Podest zu bringen.

26. Juni 2009

Heimat ist......

Es regnet in Stroemen und es ist kalt, wo ich wohl bin? Falsch geraten, ich bin nicht mehr in England, aber in der Postkarten Schweiz. Nach einer 700km langen Fahrt mit einem rechtsgesteuerten Auto sind meine beiden Freunde aus Amerika und ich gut hier angekommen. Die beruehmten Berge haben sie nicht gesichtet, da sie nach 2 Naechten wieder abreisten. Ihre Reise geht weiter nach Paris und zurueck nach London.

Trotz nassem Wetter habe ich eine Kilometer auf dem Velo machen koennen, wunderschoen!

8. Juni 2009

Trainingsbeginn

Nach 2 woechiger Ruhe starte ich heute bei kalter aber trockener Witterung mit einer 4h Veloausfahrt. In den letzten Woche habe ich mich gut erholen koennen, und freue mich nun umso mehr wieder trainieren zu koennen. England has its beauty, es ist sonniger als ich je gedacht habe. Das Kochen macht mir Spass, die Kueche ist verglichen zum Wohnwagen riesig, so gibt es jeden Abend ein mehrgaengiges Menu, was Bill sehr zu schaetzen weiss. Die Leute sind freundlich, auch wenn ich mit dem englischen Akzent teils etwas Muehe habe.
Jedes Haus weist eine Blumenpracht auf!

2. Juni 2009

Ruhe in England

Seit einer Woche bin ich im sonnigen England und geniesse die trainingsfreie Zeit, wahrlich, bisher hat es nur einmal geregnet, Bill hat sich sogar einen Sonnenbrand eingeholt. Noch knappe 2 Wochen werde ich mich hier im Linksverkehr behaupten, bevor wir per Auto Richtung Thun fahren. Das wird ein Abenteuer werden, mit einem rechtsgesteuerten Auto auf der rechten Strassenseite!

26. Mai 2009

IM Lanzerotte



Ein anderer Ironman: lange freute ich mich auf dieses Rennen. Die Landschaft ist aeusserst faszinierend, die schwarzen Lavasteine, aus denen Gemuese und Blumen wachsen, der Course ist hart, die Huegel sind steil, der Wind blaest einem staendig um die Ohren.


Beim Schwimmen fuehlte ich mich wohl, ich erwischte gute Beine, die fuehrten mich schnell und auf dem direktesten Weg in die Wechselzone.


Auf dem Velo kam ich nie richtig in Schwung, ich fuehlte mich kurzatmig und nicht in Vollbesitz meiner Kraefte. Ich musste mich immer wieder ueberholen lassen. Nach 6h und 15min erreichte ich die Wechselzone.


Eigentlich wollte ich einen sauberen, im Tempo gleichbleibenden Marathon laufen, was mir bis Kilometer 21 gelang, danach war es nur noch einem Ziel entgegenlaufen.


Fazit: ich habe fast einen Monat auf dieser Insel verbracht und viel trainiert. Die Einheiten sind jeweils hart, davon habe ich mich wohl nicht erholen koennen. Die Woche zuvor hatte ich einen tiefen Puls, was ein gutes Zeichen sein kann, dieses Mal aber nicht war.


Doch der wahre Sporteler geniesst die Niederlage wie auch der Sieg, schlussendlich ist beides "nur" ein Gefuehl.



6. Mai 2009

Lanzerotte




Seit beinahe einer Woche bin ich auf der Vulkaninsel. Es ist wie im Trainingsparadies, verkehrsamre Strassen, einen 50m Pool und unendliche Trails zum Rennen. Die Insel ist klein aber fein, der Wind hier blaest staendig, obwohl meine Trainingspartnerin Heleen mir taeglich erklaert, heute sei kein Wind. Wir hoffen auf einen windigen Tag am Rennen. Es ist wie ein Raetsel, alles Gestein hier ist schwarz, trotzdem waechst hier etliches, wie Palmen, Kakteen sogar Gemuese waechst aus der schwarzen Lava.
Untergebracht sind wir in einem kleinen Appartement 7km von Las Sentas entfernt.