24. Januar 2011

meine neue Wohnung



Mittlerweile habe ich mich in meiner neuen Heimat gut einleben koennen. Die Arbeit geht uns nie aus und ist sehr abwechslungsreich. Mein Tag beginnt spaet, erst am Mittag beginne ich mit Servieren. Der Nachmittag ist gefuellt mit Auffuellen, Zimmer putzen, buegeln und putzen. Anschliessend habe ich Zeit, die Bergwelt zu geniessen. Am Abend werde ich wieder im Service eingesetzt. Insgesamt sind wir 4 Personen, das Chefspaar, Sophie im Service, Waldemar in der Kueche. Zusammen mit dem Koch Kristof teile ich ein wunderschoenes Chalet.

3. Januar 2011

Wasenalp


Das war wohl einer der fuer mich bleibendsten Silversternaechte. Am 29.12. habe ich hier auf der Wasenalp meine neue Stelle angefangen. Und so musste ich am Silversterabend arbeiten. Obwohl das Hotel nur per Fuss, Schneeschuhen oder Skies erreicht werden kann, haben die Fam. Schoen einen 5Sterne 5Gaenger hingezaubert. Das heisst also, alles wurde mit dem Schneemobil hinaugefahren. Zur Zeit wohne ich noch im Hotel Ganterwald, das liegt etwas unterhalb des Simplons. Mein Arbeitsweg per Schneeschuhe betraegt 45min. Das gelbe Haus mit den Glasfenstern ist meine neue Arbeitsstelle.

21. Dezember 2010

Merry Christmas

Noch immer bin ich mich am Erholen von der Lungenembolie. Doch taeglich geht es mir besser. Mein Lungenvolumen ist gross genug, um am 26.12. in die Schweiz zu fliegen und anschliessend auf der Wasenalp zu arbeiten: www.wasenalp.ch
Bill ist bereits unterwegs Richtung Schweiz. Er sollte eigentlich in Phili arbeiten, doch das Wetter in England liess ihn nicht fliegen. Um so besser, er kann so einige Tage in der wunderbar verschneiten Schweiz geniessen. Das Bild zeigt Bills Wohnug in Salisbury.

9. November 2010

Body over Mind

Ironman Silverman: 2 Wochen vor dem Event, habe ich beschlossen, meinen Startplatz vom Halbironman ein den ganzen Ironman umzutauschen. Es sollte mein letzter und 24. Ironman werden. Ich freute mich so richtig aufs Rennen. Es ist schliesslich mein Lieblingskurs, windig, huegelig, kuehl und sonnig.

Am Sonntag morgen erwachte ich mit Kopfschmerzen. Nicht schon wieder, das hatte ich doch schon in Lanzerotte. Na ja, es wird schon irgendwie gehen.
Doch schon im Wasser merkte ich, dass ich nicht an mein Limit gehen kann. Die Schmerzen waren zu gross. Auch hatte ich Kraempfe in den Beinen, ein mir total neues Gefuehl. Frank Lowery, der Racedirektor hatte den Kurs geaendert, wir schwammen nicht mehr in Lake Mead sondern im Lake Las Vegas. Es war viel ruhiger in diesem kleinen See. Auf dem Velo fuehlte ich mich anfangs nicht zu unwohl, obwohl meine Atmung nicht so ruhig war wie sonst und auch meine Stirn pochte.

Nach dem Wendepunkt merkte ich, wie mich meine Kraefte verliessen, ich konnte nicht sehr viel Nahrung zu mir nehmen. So sagte ich mir selbst, wenn ich die "3 Sisters" (3 sehr steile Huegel 30 km vor T2) laufen muss, hoere ich auf. Ich konnte sie nicht hochfahren, fuer mich ein Zeichen, dass mein Koerper einfach nicht bereit war, nochmals durch die Hochs und Tiefs eines Ironmans zu gehen. Einen Ironman zu absolvieren verlangt sehr viel vom Koerper und Geist. 1 Nacht vor dem Event kann ich kaum schlafen, die Nacht danach auch nicht, da der Koerper voller Adrenalin ist. Mein Koerper sagt mir schon seit laengerer Zeit, es sei an der Zeit fuer etwas Neues. Mein Geist moechte gerne noch die Zahl 24 erreichen. Doch nicht zu jedem Preis.

Hier mit Michelle Gold, ich lernte sie in Hawaii kennen, als ich Bill traf. Er lebte zu dieser Zeit mit ihr und ihrem Mann.

In T2 gab ich meinen Timechip zurueck. Eine Entscheidung, die sehr viel von mir abverlangte. Es ist mein 2. Ironman dieser Saison, der unbeendet blieb. Noch vor einem Jahr haette ich das nie getan. Ich habe schliesslich in 2005 in Hawaii das Rennen beendet, obwohl ich mich den ganzen Tag uebergeben habe. Heute hoere ich mehr auf meinen Koerper und kann ihn nicht mehr ueber die Grenzen pushen.

In 2 Wochen findet der IM Arizona statt, ob ich dort starte weiss ich heute noch nicht. Mal sehen, wie mich erholen kann.

3. November 2010

Halloween

Stingy Jack invited the Devil to have a drink with him. True to his name, Stingy Jack didn't want to pay for his drink, so he convinced the Devil to turn himself into a coin that Jack could use to buy their drinks. Once the Devil did so, Jack decided to keep the money and put it into his pocket next to a silver cross, which prevented the Devil from changing back into his original form. Jack eventually freed the Devil, under the condition that he would not bother Jack for one year and that, should Jack die, he would not claim his soul. The next year, Jack again tricked the Devil into climbing into a tree to pick a piece of fruit. While he was up in the tree, Jack carved a sign of the cross into the tree's bark so that the Devil could not come down until the Devil promised Jack not to bother him for ten more years.

Soon after, Jack died. As the legend goes, God would not allow such an unsavory figure into heaven. The Devil, upset by the trick Jack had played on him and keeping his word not to claim his soul, would not allow Jack into hell. He sent Jack off into the dark night with only a burning coal to light his way. Jack put the coal into a carved-out turnip and has been roaming the Earth with ever since. The Irish began to refer to this ghostly figure as "Jack of the Lantern," and then, simply "Jack O'Lantern."

17. Oktober 2010

wow it is hot here in Mesa

Immer wieder bin ich erstaunt, wie heiss es in der sein Wueste kann. Es ist Mitte Oktober und die Sonne brennt vom Himmel, so dass ich nach 14.00 Uhr kaum mehr draussen anzutreffen bin. Es leben die klimatisierten Raeume und die Pools auf dem Campingplatz.
Nachts kann ich nur schlafen, wenn ich unzaehlige kalte Wasserflaschen am Koerper entlang verteile. Ich weiss, dass mich viele um die Waerme beneiden, es kann aber auch zu viel des Guten sein.

11. Oktober 2010

back in Mesa

After a long long flight I am finally back in the heat, 32 C :-)
Obwohl ich nur Handgepaeck mitnahm, musste ich auf meinem 2. Flug das Gepaeck am Gate abgeben. Seit man pro Gepaeckstueck zahlen muss, fliegen alle nur noch mit Handkoffer, so waren die Overheadcompartments voll. Na ja, es war ja ein Nonstop von Phili nach Mesa, aber eben: meine Tasche kam nicht an und hatte eine Extrarunde nach San Diego gemacht.