26. Juni 2009

Heimat ist......

Es regnet in Stroemen und es ist kalt, wo ich wohl bin? Falsch geraten, ich bin nicht mehr in England, aber in der Postkarten Schweiz. Nach einer 700km langen Fahrt mit einem rechtsgesteuerten Auto sind meine beiden Freunde aus Amerika und ich gut hier angekommen. Die beruehmten Berge haben sie nicht gesichtet, da sie nach 2 Naechten wieder abreisten. Ihre Reise geht weiter nach Paris und zurueck nach London.

Trotz nassem Wetter habe ich eine Kilometer auf dem Velo machen koennen, wunderschoen!

8. Juni 2009

Trainingsbeginn

Nach 2 woechiger Ruhe starte ich heute bei kalter aber trockener Witterung mit einer 4h Veloausfahrt. In den letzten Woche habe ich mich gut erholen koennen, und freue mich nun umso mehr wieder trainieren zu koennen. England has its beauty, es ist sonniger als ich je gedacht habe. Das Kochen macht mir Spass, die Kueche ist verglichen zum Wohnwagen riesig, so gibt es jeden Abend ein mehrgaengiges Menu, was Bill sehr zu schaetzen weiss. Die Leute sind freundlich, auch wenn ich mit dem englischen Akzent teils etwas Muehe habe.
Jedes Haus weist eine Blumenpracht auf!

2. Juni 2009

Ruhe in England

Seit einer Woche bin ich im sonnigen England und geniesse die trainingsfreie Zeit, wahrlich, bisher hat es nur einmal geregnet, Bill hat sich sogar einen Sonnenbrand eingeholt. Noch knappe 2 Wochen werde ich mich hier im Linksverkehr behaupten, bevor wir per Auto Richtung Thun fahren. Das wird ein Abenteuer werden, mit einem rechtsgesteuerten Auto auf der rechten Strassenseite!

26. Mai 2009

IM Lanzerotte



Ein anderer Ironman: lange freute ich mich auf dieses Rennen. Die Landschaft ist aeusserst faszinierend, die schwarzen Lavasteine, aus denen Gemuese und Blumen wachsen, der Course ist hart, die Huegel sind steil, der Wind blaest einem staendig um die Ohren.


Beim Schwimmen fuehlte ich mich wohl, ich erwischte gute Beine, die fuehrten mich schnell und auf dem direktesten Weg in die Wechselzone.


Auf dem Velo kam ich nie richtig in Schwung, ich fuehlte mich kurzatmig und nicht in Vollbesitz meiner Kraefte. Ich musste mich immer wieder ueberholen lassen. Nach 6h und 15min erreichte ich die Wechselzone.


Eigentlich wollte ich einen sauberen, im Tempo gleichbleibenden Marathon laufen, was mir bis Kilometer 21 gelang, danach war es nur noch einem Ziel entgegenlaufen.


Fazit: ich habe fast einen Monat auf dieser Insel verbracht und viel trainiert. Die Einheiten sind jeweils hart, davon habe ich mich wohl nicht erholen koennen. Die Woche zuvor hatte ich einen tiefen Puls, was ein gutes Zeichen sein kann, dieses Mal aber nicht war.


Doch der wahre Sporteler geniesst die Niederlage wie auch der Sieg, schlussendlich ist beides "nur" ein Gefuehl.



6. Mai 2009

Lanzerotte




Seit beinahe einer Woche bin ich auf der Vulkaninsel. Es ist wie im Trainingsparadies, verkehrsamre Strassen, einen 50m Pool und unendliche Trails zum Rennen. Die Insel ist klein aber fein, der Wind hier blaest staendig, obwohl meine Trainingspartnerin Heleen mir taeglich erklaert, heute sei kein Wind. Wir hoffen auf einen windigen Tag am Rennen. Es ist wie ein Raetsel, alles Gestein hier ist schwarz, trotzdem waechst hier etliches, wie Palmen, Kakteen sogar Gemuese waechst aus der schwarzen Lava.
Untergebracht sind wir in einem kleinen Appartement 7km von Las Sentas entfernt.


28. April 2009

it is so green

Heute morgen bin ich 2h hier in dieser gruenen Gegend gerannt. Anschliessend fuhr ich 3h Velo, ich brauchte eine Flasche Wasser (im Gegensatz zu Mesa, wo ich immer auf Wassersuche bin) und ich trug Vollmontur, inkl. Schuhueberzuege und das Ende April.
Welcome to England. Die Pflanzenwelt ist weiter entwickelt als in der Schweiz. Der Loewenzahn zum Beispiel ist bereits verblueht und hat sein weisses Maentelchen verstraeut.

26. April 2009

in the UK

Nach einer problemlos verlaufenden Reise mit Boeing 747 von Phoenix nach London in 10h bin ich gluecklich hier angekommen. Es ist so gruen hier...... Heute waren wir 4h auf dem Velo, es ist anstregend mit all den kleinen Wegen und dem Linksverkehr. Die Temperaturen sind anders, ich kleidete mich in Vollmontur, Armlinge und 3/4 Hosen, auch starteten wir sehr spaet, um die Sonne zu geniessen. What a difference to Mesa.