Nach einem Höhentrainingslager in St. Moritz fühlte ich mich bereit für die grosse Herausforderung, 3.8km im Zürichsee zu schwimmen, 180km im Zürcher Oberland zu radeln und zum Schluss 42km zu rennen.
Im Wasser fühlte ich mich sofort wohl, ich fand meinen Rhythmus, obwohl ich mich nicht in den Tumult stürzte. Ich schwamm etwas abseits der Meute, was sich dann auch auf die Zeit auswirkte. Die Zeit auf dem Rad verging wie im Flug, es gab so viel zu sehen, darunter auch viele bekannte Gesichter. Bei 2500 Teilnehmern gibt es immer wieder Windschattenfahren, auch wenn es eigentlich verboten ist. Schiedsrichter versuchen dem Einhalt gebieten, indem sie schwarze Karten verteilen, die einem dann 6min Strafe einbringen. Auch mir wurde sie gezeigt, ich war in einer Steigung, als mich der Racemarschall überholte. Da gibt es doch keinen Vorteil!
Schon beim Beginn der Laufstrecke fühlten sich meine Beine leer und müde an. Manchmal fliegt man nur so dahin, manchmal eben nicht. Dieses Mal war es nichts mit dem Fliegen. Ob mir wohl Bill gefehlt hat?
26. Juli 2010
7. Juli 2010
Landschulwoche
27. Mai 2010
DNF in Lanzarote
Ich freute mich riesig auf diesen Ironman,
es ist einer der tollst organiserten, er fuehrt durch die wunderschoene Lavawueste und er ist taff, nicht nur wegen den Hoehenmetern sondern auch der Wind kann dein Feind sein. Bill und ich reisten per Auto von der Schweiz aus nach England, 2 Tage spaeter flogen wir auf die kanarische Insel. Wir hatten ein kleines Appartement in Puerto del Carmen, dort geht es sehr touristisch zu und her. Vor allem Englaender und Deutsche sind anzutreffen, sie sonnen sich den ganzen Tag und geniessen anschliessend das Abendleben.
Per Auto erkundeten wir vor dem Rennen den Kurs. Sehr abwechslungsreich, nicht nur Lava ist zu sehen, auch kleine Doerfer, blauer Ozean, Gemuesefelder, die aus Lavaerde wachsen, Weinfelder....
Schon am Freitag hatte ich Kopfschmerzen, hoffte jedoch, dass sie ueber Nacht verschwinden wuerde, was leider nicht der Fall war. Beim Schwimmen habe ich nicht allzu viel davon bemerkt, es lief mir sogar den Umstaenden entsprechend gut. Nach 58 Min verliess ich das Wasser. Auf dem Velo fuehlte ich mich sofort unwohl, die Kopfschmerzen wurden zu einer Migraene.
Ich entschloss mich die Runde "El Golfo" zu fahren, und dann aufzuhoeren. Doch das Aufgeben ist gar nicht so einfach, immer wieder wurde ich weiter geschickt. Irgendwann war ich so weit vom Start entfernt, dass ich beschloss die ganzen 180km zu fahren. Es waren die laengsten meines Lebens. Ich habe mich noch selten so kraftlos gefuehlt. Den ganzen Tag ueber wurde ich ueberholt, die Leute schienen nur so zu fliegen und ich kaempfte und kaempfte.
So blieb mir in der Wechselzone nichts anderes uebrig als auf Bill zu warten, welcher trotz mangeldem Training ein super Rennen lieferte.
Per Auto erkundeten wir vor dem Rennen den Kurs. Sehr abwechslungsreich, nicht nur Lava ist zu sehen, auch kleine Doerfer, blauer Ozean, Gemuesefelder, die aus Lavaerde wachsen, Weinfelder....
Schon am Freitag hatte ich Kopfschmerzen, hoffte jedoch, dass sie ueber Nacht verschwinden wuerde, was leider nicht der Fall war. Beim Schwimmen habe ich nicht allzu viel davon bemerkt, es lief mir sogar den Umstaenden entsprechend gut. Nach 58 Min verliess ich das Wasser. Auf dem Velo fuehlte ich mich sofort unwohl, die Kopfschmerzen wurden zu einer Migraene.
So blieb mir in der Wechselzone nichts anderes uebrig als auf Bill zu warten, welcher trotz mangeldem Training ein super Rennen lieferte.
15. April 2010
Superfrog

Bill und ich nahmen die Gelegenheit wahr, der Wuestenhitze zu entfliehen und das Wochenende in SD zu verbringen und unsere Form fuer den IM Lanzerotte zu testen. Superfrog ist ein super Wettkampf, geschwommen wird im offenen Meer, um ueberhaupt dorthin zu kommen, muss man gegen die Wellen ankaempfen. Das hat nicht allen gefallen.
Die 90km auf dem Velo waren schnell zurueckgelegt, die Strecke war ja total flach, 4 Runden dem Meer entlang.

Der Lauf dagegen war hart, meistens rannten wir dem Strand entlang, auf Sand. Noch immer spuere ich meine Waden.
Am Abend liessen wir uns dann kulinarisch verwoehnen, Sushi as much as you want und das in bester Gesellschaft mit Selina und Shinji: http://shinji-in-california.blogspot.com/
8. März 2010
gruene Wueste
1. März 2010
West Side of Tucson
24. Februar 2010
Madera Canyon
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